Namensgebung und Geschichte:
Benannt wurde der Spinell nach seiner charakteristischen Kristallform (lateinisch „spina“ = Pfeil.
Spinelle erfreuten sich schon in der Vergangenheit großer Beliebtheit. Dies beweisen viele alte Schmuckstücke. Spinelle wurden, wie bei den englichen Kronjuwelen fälschlicherweise als Rubine angesehen.
Allgemein:
Spinell ist ein Mineral, das in verschiedenen Gesteinsarten vorkommt z.B. Serpentin, Gneis und Marmor und häufig in Flußkiesen vorkommt. Hier wurden durch Erosion einzelne Kristalle aus den Gesteinen abgetragen und im Flußkies abgelagert.
Fundorte:
Burma, Sri Lanka, Brasilien
Umgang/Pflege:
Durch erhitzen kann die Farbe verlorengehen. Die Reinigung ist problemlos (Seifenwasser)
Verwendung:
Spinell wird als Schmuckstein im Cabochon und Facettenschliff geschliffen.
Auf Grund seines hohen Schmelzpunktes (2135°C) eigenet sich der Spinell zur Herstellung von hochfeuerfester Keramik.