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Edelsteine Lexikon
Karneol






Chemische Formel: SiO2 (Oxid)
Chemische Zusammensetzung: Silicium, Sauerstoff
Farbe: orangerot, dunkelrot, braunrot
Härte: 6-7
Dichte: 2,50-2,70
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: keine
Glanz: Glasglanz, matt
Transparenz: durchscheinend
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig, uneben
Ähnliche Mineralien: Jaspis
Besonderheiten: Inklusionen von Hämatit oder anderen Mineralien





Namensgebung und Geschichte:

Der Karneol ist nach dem lateinischen Wort „caro“= Fleisch (nach der roten Farbe) benannt.

Schon vor unserer Zeitrechnung wurde Karneol gefördert. Aus ihm wurden Ziergegenstände und Schmuck gefertigt.

Allgemein:

Karneol ist eine Varietät des Chalcedon und kommt in Vulkangesteinen sowie in Flußsedimenten und Verwitterungsböden vor. Die typisch rötlich-braune Farbe wird durch minimale Mengen von im Gefüge enthaltenem Eisenoxid erzeugt.

Fundorte:

Saudi-Arabien, Indien, Ägypten, Brasilien, USA

Umgang/Pflege:

Die Reinigung ist unproblematisch.(Seifenwasser) Achtung! Stein kann im Licht seine Farbe verlieren.

Verwendung:

Karneol wird für Schmuckzwecke im Cabochon und im Tafelschliff geschliffen. Desweiteren werden aus Karneol Gravuren angeboten.



Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 17. Oktober 2004