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Edelsteine Lexikon
Jaspis

Edelsteine Lexikon empfehlenswert und informativ






Chemische Formel: SiO2 (Oxid)
Chemische Zusammensetzung: Silicium, Sauerstoff
Farbe: rot, violettrot, weiß, grün, gelb
Härte: 6-7
Dichte: 2,58-2,91
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: keine
Glanz: matt
Transparenz: undurchsichtig
Strichfarbe: verschieden (entsprechend den Beimischungen)
Bruch: uneben
Ähnliche Mineralien: Quarzsubstanzen wie z.B. Eisenquarz, Hornstein, versteinertes Holz
Besonderheiten: keine





Namengebung und Geschichte:

Benannt ist der Jaspis nach dem griechischen Wort „jaspis“.

Er ist seit alters her als Edelstein bekannt. In römischer Zeit wurden aus Jaspis Zeirgegenstände geschnitzt.

In alten Legenden nannte man ihn „Mutter aller Steine“

Allgemein:

Jaspis gehört in die Quarzgruppe, wird in vielen Gesteinsarten gebildet, vor allem in Erstarrungs-oder metamorphen Gesteinen und kann Gemengteil von Achatmandeln sein.

Er kommt häufig an Kieselstränden vor.

Im Rohzustand kommt der Jaspis genau wie der Karneol, nass am besten zur Geltung.

Die rote Farbe des Jaspis wird durch Spuren von Eisenoxid bewirkt. Die unterschiedlichen Farben der Varietäten des Jaspis entstehen durch Beimischungen von Eisen, Mangan, Opal oder Quarz. Grüner Jaspis mit regelmäßigen Flecken nennt man „Heliotrop.


Fundorte:

Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Indien, China, Mongolei, USA, Uganda, Rußland

Umgang/Pflege:

Jaspis kann problemlos, einfach mit Wasser gereinigt werden.

Vorsicht ist geboten bei zu starken Temperaturveränderungen - es können Farbveränderungen auftreten.

Auch bei der Arbeit mit chlor-oder säurehaltigen Mitteln sollten Ringe mit Jaspis abgelegt werden.

Verwendung:

Der Japis wird zu Schmuck und kunstgewerblichen Gegenständen verarbeitet.



Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 17. Oktober 2004